F.A.Q. – Häufige Fragen

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  1. Für wen ist das FAST-Notfalltraining geeignet?
  2. Wie lange dauert das FAST-Notfalltraining?
  3. Wo findet das FAST-Notfalltraining statt?
  4. Wird im Kurs auch mit Motorradkleidung geübt?
  5. Brauche ich eigenes Material, z. B. Tourniquet oder Emergency Bandage?
  6. Wird im FAST-Notfalltraining auch Kunstblut verwendet?
  7. Welche Inhalte werden vermittelt?
  8. Ist FAST ein zertifiziertes Notfalltraining?
  9. Kann ich teilnehmen, wenn ich körperliche Einschränkungen habe?
  10. Darf ich im Kurs filmen oder fotografieren?
  11. Muss ich Motorrad fahren, um teilnehmen zu können?
  12. Wie viele Teilnehmer sind im Kurs?
  13. Müssen die Teilnehmer etwas mitbringen?
  14. Behandelt FAST auch Evakuierung und taktische Notfallmedizin?
  15. Wie läuft die Ausbildung im Szenarioteil ab?
  16. Werden auch psychologische Aspekte und Stress behandelt?
  17. Was ist der Unterschied zu einem normalen Erste-Hilfe-Kurs?
  18. Gibt es eine Teilnahmebescheinigung?
  19. Geht es im Kurs auch um Auslandstouren?
  20. Was passiert, wenn mir Szenarien zu realistisch werden?

Für wen ist das FAST-Notfalltraining geeignet?

Das FAST-Notfalltraining richtet sich in erster Linie an Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die in Notfallsituationen realistisch und wirksam helfen möchten – auf Tagestouren, längeren Reisen oder in abgelegenen Regionen. Die Inhalte sind auf typische Verletzungsmuster nach Motorradunfällen ausgelegt und berücksichtigen die besonderen Bedingungen auf der Straße und abseits gut ausgebauter Rettungsstrukturen.

Geeignet ist das Training sowohl für Fahranfänger als auch für erfahrene Biker, die ihre Fähigkeiten auffrischen oder deutlich vertiefen möchten. Auch Sozius/Sozia, Tourenpartner, Familienmitglieder sowie Reisende mit ähnlichen Risiken (z. B. Offroad-Fahrer) profitieren von den vermittelten Techniken, sofern sie einen realen Bezug zum Motorradfahren haben.

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Wie lange dauert das FAST-Notfalltraining?

Die genaue Dauer hängt vom jeweiligen Termin, der Gruppengröße und dem gewünschten Praxisanteil ab. Üblicherweise besteht das Training aus einem Theorieblock, intensiven Praxisübungen und realistischen Szenarien in Motorradkleidung.

Hier kannst du auf deiner Seite die konkreten Zeiten für deine Formate eintragen (z. B. Wochenendkurs, Tagesschulung, Inhouse-Variante).

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Wo findet das FAST-Notfalltraining statt?

Das Training kann je nach Termin an unterschiedlichen Orten stattfinden – zum Beispiel in geeigneten Seminarräumen, Übungshallen oder auf Außenflächen, auf denen realistische Szenarien sicher umgesetzt werden können. Wichtig ist, dass genug Platz für Übungen in Motorradkleidung, Evakuierungssimulationen und Szenarienarbeit vorhanden ist.

Für Gruppen, Motorradclubs, Firmen oder Reiseveranstalter besteht die Möglichkeit, FAST als Inhouse-Training oder an einem gemeinsam vereinbarten Ort durchzuführen. So können wir das Training optimal auf die jeweilige Zielgruppe und das Umfeld abstimmen.

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Wird im Kurs auch mit Motorradkleidung geübt?

Ja. Unser ausdrücklicher Wunsch ist, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Motorradkleidung trainieren. Nur so entsteht die realistische Lernumgebung, die im Notfall später über Handlungssicherheit entscheidet. Motorradkleidung beeinflusst Beweglichkeit,
Kraftübertragung, Sicht und Tastgefühl – genau diese Faktoren müssen unter realen Bedingungen geübt werden, um im Ernstfall nicht überrascht zu werden.

Wie im echten Einsatz kann es dabei selten einmal zu leichten Gebrauchsspuren kommen, etwa zu einem kleinen Fleck oder minimaler Materialabnutzung. Wer gut erhaltene, aber ältere Motorradkleidung besitzt, profitiert erfahrungsgemäß am stärksten und kann die Szenarien vollständig und ohne Zurückhaltung durchlaufen.

Selbstverständlich dürfen Teilnehmende auch in Zivilkleidung mitmachen, insbesondere wenn sie eine neue, hochpreisige Kombi nicht direkt „einweihen“ möchten. Die Erfahrung zeigt jedoch eindeutig: Die beste Lernwirkung erzielt man, wenn man in der Ausrüstung arbeitet, die man
auch im Alltag oder auf Touren trägt.

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Brauche ich eigenes Material, z. B. Tourniquet oder Emergency Bandage?

Im FAST-Notfalltraining stellen wir sämtliches Trainingsmaterial zur Verfügung, das für Übungen und Szenarien benötigt wird. Dazu gehören unter anderem Tourniquets, Emergency Bandages, Wound-Packing-Material, Trainingsausrüstung und Kunstblut.

Die Teilnehmenden erhalten außerdem ein eigenes Übungstourniquet, eine Emergency Bandage und eine Wound-Packing-Gauze, die während des Trainings genutzt werden und nach dem Kurs zum weiteren Üben mit nach Hause genommen werden können. So lässt sich das Gelernte später eigenständig auffrischen und festigen.

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Wird im FAST-Notfalltraining auch Kunstblut verwendet?

Ja, wir setzen bewusst Kunstblut ein, um realistische Bedingungen zu schaffen. Frische Blutungen wirken emotional stark, verändern die Sicht auf die Situation und machen Hände, Material und Untergründe rutschig. Genau diese Faktoren müssen trainiert werden, damit sie im
Ernstfall nicht zur Überraschung werden.

Die Teilnehmenden werden vorab darüber informiert und können sich darauf einstellen. Unsere Erfahrung zeigt, dass realistische, aber kontrollierte Stressoren die Lernkurve deutlich erhöhen und dazu beitragen, dass Handlungsabläufe auch unter Druck abrufbar bleiben.

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Welche Inhalte werden vermittelt?

FAST konzentriert sich auf Notfallsituationen rund um das Motorradfahren. Dazu gehören unter anderem: Absichern der Unfallstelle, Eigenschutz, Erstzugang zum Verletzten, Erkennen und Behandeln lebensbedrohlicher Blutungen, Anwendung von Tourniquets, Wundtamponade, Umgang mit Bewusstlosigkeit, Atemproblemen und Schock, Wärmeerhalt, Evakuierungsansätze und
Helmabnahme.

Die Inhalte orientieren sich an modernen Konzepten wie dem MARCH-Schema und integrieren ausgewählte Elemente aus der taktischen Notfallmedizin, angepasst an zivile Motorrad-Szenarien. Ziel ist nicht, möglichst viele Theoriefolien zu zeigen, sondern praktische Handlungssicherheit zu vermitteln.

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Ist FAST ein zertifiziertes Notfalltraining?

FAST ist kein klassischer Erste-Hilfe-Kurs, sondern ein hochgradig praxisorientiertes Notfalltraining speziell für Motorradfahrer. Es unterscheidet sich bewusst und deutlich vom üblichen Lehrplan der anerkannten Erste-Hilfe-Kurse, wie sie für Führerschein oder
Arbeitgeber erforderlich sind.

Das FAST-Notfalltraining vermittelt moderne Techniken, aktuelle internationale
Vorgehensweisen (z. B. MARCH-Struktur), realistische Szenarien, Tourniquet-Anwendung, Wundtamponade, Blutungskontrolle, Evakuierungsansätze und taktische Elemente, die in klassischen Erste-Hilfe-Kursen nicht oder nicht zeitgemäß behandelt werden.

Da FAST inhaltlich erheblich über herkömmliche Kurse hinausgeht und andere Schwerpunkte setzt, gibt es hierfür keine Anerkennung durch Berufsgenossenschaften, Rotes Kreuz oder
Führerscheinstellen. Ziel ist nicht die Erfüllung formaler Anforderungen, sondern die Vermittlung echter Handlungssicherheit im Motorrad-Notfall.

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Kann ich teilnehmen, wenn ich körperliche Einschränkungen habe?

Grundsätzlich sollte man sportgesund und motorradfit sein. Wer sagt: „Ich kann aktuell kein Motorrad fahren“, sollte überlegen, ob die Teilnahme zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist. Das Training beinhaltet körperliche Belastung, kniende Arbeiten, Stresssituationen, Evakuierungsübungen und Szenarien, die körperlich fordernd sind.

Wir holen die Menschen dort ab, wo sie stehen, und niemand wird zu etwas gezwungen. Aber: Die Lernwirkung entsteht vor allem dann, wenn man sich fordert, ins Schwitzen kommt und gelegentlich auch an seine Grenzen geht – sofern man das möchte. Stress fördert die Speicherung von Handlungsabläufen und verbessert die Verfügbarkeit im Ernstfall.

Wenn jemand körperlich so eingeschränkt ist, dass er oder sie kaum aktiv mitwirken kann und überwiegend sitzen müsste, empfehlen wir eher, das Training zu einem späteren Zeitpunkt zu besuchen. Unser Anspruch ist, dass jeder Teilnehmer mit einem realen Kompetenzgewinn nach Hause geht – dafür muss man aktiv und belastbar mitarbeiten können.

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Darf ich im Kurs filmen oder fotografieren?

Nein, ganz klar. Während des Kurses entstehen Szenarien, in denen andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichtbar sind. Eine spontane mündliche Einwilligung ist datenschutzrechtlich problematisch und für uns nicht ausreichend. Außerdem kann die Anwesenheit von Kameras die
Atmosphäre und den Stresslevel beeinflussen, der für realitätsnahe Lerneffekte notwendig ist.

Die Privatsphäre und der Schutz aller Teilnehmenden stehen im Vordergrund. Sollte Bildmaterial zu Demonstrationszwecken benötigt werden, stellen wir es selbst und DSGVO-konform zur Verfügung – selbstverständlich ohne erkennbaren Personenbezug.

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Muss ich Motorrad fahren, um teilnehmen zu können?

Nein. Auch Sozius, Sozia, Familienmitglieder, Tourenpartner oder Begleitpersonen können am FAST-Notfalltraining teilnehmen.

Es ist jedoch wichtig, dass die Teilnehmenden ein grundlegendes Verständnis davon haben, wie Motorradfahren funktioniert und welche Risiken, Verletzungsmuster oder Problemstellungen typisch sind. Wer Motorrad fährt, bringt dieses Verständnis automatisch mit. Wer nicht fährt, sollte zumindest regelmäßig mit Motorradfahrern unterwegs sein oder sie begleiten.

Der Kurs richtet sich ausdrücklich an Menschen, die im Umfeld des Motorradfahrens realistisch helfen wollen – nicht an Personen ohne Bezug zu dieser Art der Fortbewegung, wie z. B. Fahrer von PKW oder LKW ohne Motorraderfahrung.

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Wie viele Teilnehmer sind im Kurs?

Wir arbeiten mit kleinen Gruppen, damit jeder intensiv trainieren kann. Die Maximalzahl liegt bei acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ab vier Personen findet das Training statt.

Optimal ist es, wenn sich Paare oder Fahrteams zu zweit anmelden. Dann trainiert man direkt mit dem Menschen, mit dem man auch in der Realität unterwegs ist. Das stärkt die Teamkommunikation, verbessert das Vertrauen und gibt Sicherheit, weil man sich im Training besser aufeinander einstellen kann.

Einzelpersonen sind selbstverständlich ebenso willkommen. In solchen Fällen stellen wir im Training Teams zusammen, damit alle Übungen sinnvoll und strukturiert durchgeführt werden können.

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Müssen die Teilnehmer etwas mitbringen?

Idealerweise bringen die Teilnehmenden ihre komplette Motorradschutzkleidung mit (Jacke/Hose oder Kombi, Helm, Handschuhe, Stiefel). So kann unter realistischen Bedingungen trainiert werden. Für den Theorieteil empfiehlt sich bequeme Kleidung.

Sinnvoll ist außerdem etwas zu trinken und gegebenenfalls eine Wechseljacke oder ein Hoodie für die Pausen. Alles weitere Trainingsmaterial wird gestellt. Falls besondere Anforderungen bestehen, weisen wir vor dem Kurs gesondert darauf hin.

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Behandelt FAST auch Evakuierung und taktische Notfallmedizin?

Ja, in ausgewählten Teilen. FAST orientiert sich unter anderem an Strukturen wie dem MARCH-Schema und integriert Elemente aus der taktischen Notfallmedizin, die sinnvoll in zivile Motorrad-Szenarien übertragbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Priorisierung von Maßnahmen, Umgang mit Gefahrbereichen und einfache Evakuierungsansätze.

Es handelt sich jedoch nicht um ein militärisches Training, sondern um eine praxisnahe, zivile Anpassung. Ziel ist, dass Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auch in schwierigen Situationen strukturiert, sicher und verhältnismäßig handeln können.

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Wie läuft die Ausbildung im Szenarioteil ab?

Im Szenarioteil setzen wir das zuvor Gelernte in realitätsnahen Übungen um. Die Teilnehmenden erhalten Rollen, klare Aufträge und einen definierten Rahmen. Anschließend werden Unfälle und Notfallsituationen unter Zeit- und Entscheidungsdruck nachgestellt.

Nach jedem Szenario erfolgt ein strukturiertes Debriefing: Was lief gut? Wo gab es Probleme? Welche Entscheidungen waren sinnvoll, welche eher nicht? So entsteht ein direkter Lerneffekt aus der Erfahrung heraus – und nicht nur aus der Theorie. Dabei ist es uns wichtig, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu motivieren und eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der jede(r) Fehler machen darf, um zu lernen.

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Werden auch psychologische Aspekte und Stress behandelt?

Ja. Notfallsituationen sind immer auch psychische Ausnahmesituationen – für Betroffene und Helfende. Deshalb sprechen wir über Stressreaktionen, Entscheidungsfindung unter Druck und Möglichkeiten, in chaotischen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Dazu gehören einfache Techniken zur Selbstberuhigung, Strukturierung des Handelns und Kommunikation im Team. Ziel ist, dass das, was im Training gelernt wurde, im Ernstfall nicht vom Adrenalin „weggewischt“ wird, sondern abrufbar bleibt.

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Was ist der Unterschied zu einem normalen Erste-Hilfe-Kurs?

Normale Erste-Hilfe-Kurse sind breit gefächert und müssen viele Alltagssituationen abdecken – vom Haushalt über den Betrieb bis hin zum Straßenverkehr. FAST dagegen konzentriert sich
konsequent auf Motorradunfälle und das Umfeld des Motorradfahrens.

Im Vordergrund stehen moderne Blutungskontrolle, Tourniquet-Anwendung, Wundtamponade, Evakuierung, Helmabnahme, Szenarientraining in Motorradkleidung und der Umgang mit verzögerter Rettung in abgelegenen Gebieten. Die Inhalte sind deutlich spezieller, praktischer und realistischer auf Biker zugeschnitten als in einem Standardkurs.

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Gibt es eine Teilnahmebescheinigung?

Ja, alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung über das absolvierte FAST-Notfalltraining. Auf Wunsch kann diese mit Gruppennamen und ggf. Logo versehen werden, wenn es sich um ein Inhouse-Training oder eine geschlossene Gruppe handelt.

Die Bescheinigung dokumentiert, dass praxisorientierte Inhalte speziell für
Motorrad-Notfallsituationen trainiert wurden. Sie ersetzt jedoch keinen behördlich
anerkannten Erste-Hilfe-Nachweis, etwa für Führerschein oder Arbeitgeber.

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Geht es im Kurs auch um Auslandstouren?

Ja. Wer in Ländern mit eingeschränkter Rettungsstruktur unterwegs ist, steht vor besonderen Herausforderungen. Im Training sprechen wir kurz über Planung, sinnvolle Ausrüstung, Umgang mit längeren Transportwegen, Kommunikation ohne sicheren Handyempfang und das Priorisieren von Maßnahmen, wenn professionelle Hilfe nicht in wenigen Minuten eintrifft.

Gerade für Reisen in Regionen wie z. B. Nordskandinavien, Teile Afrikas oder der Mongolei
liefern diese Inhalte einen wichtigen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Der Hauptfokus liegt jedoch auf dem praktischen Erlernen von Maßnahmen, die im Notfall Leben retten.

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Was passiert, wenn mir Szenarien zu realistisch werden?

Wir nehmen die psychische Belastung unserer Teilnehmenden sehr ernst. Wer merkt, dass eine Übung zu belastend wird, kann jederzeit aussteigen, eine Pause einlegen oder in eine Beobachterrolle wechseln. Niemand wird gedrängt oder bloßgestellt.

Unser Ziel ist ein möglichst realistisches, aber gleichzeitig geschütztes Lernumfeld. Realismus ja – Überforderung nein. Im Debriefing nach den Szenarien besteht außerdem immer die Möglichkeit, Eindrücke zu besprechen und einzuordnen.

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